Eigenverbrauchsoptimierung

Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach liefert oftmals mehr Strom, als das Haus benötigt. Mangels Gleichzeitigkeit oder geeigneten Anwendungen fliesst oft ein Grossteil ins öffentliche Stromnetz, was keine kostendeckende Vergütung bietet.

Durch geeignete Massnahmen lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen und somit die Rendite der Photovoltaikanlage steigern. Beispiele einer Eigenverbrauchs-Erhöhungen sind:

  • Einsatz von Batterie-Systemen
  • Intelligente Ansteuerung von Wärmeerzeugern wie Wärmepumpe oder Heizstab
  • Überschussvariables Laden von Elektrofahrzeuge
  • Gezieltes Schalten von Verbrauchern bspw. für Kühlung, Entfeuchtung
  • Durch den Einbau von Speichersystemen kann der Eigenverbrauch-Anteil vom erzeugten Solarstrom erhöht werden.
Manuel Schilliger
Manuel Schilliger

Geschäftsführer
HLKS-Ingenieur BSc / GEAK-Experte

Energiesanierung: Was zuerst – und wie vorgehen?

In vielen Fällen: erst Gebäudehülle (Dach/Fassade/Fenster), dann Heizung/Technik, danach Feinoptimierung (PV, Speicher, Steuerung). Mit einem Etappenplan vermeiden Sie Überdimensionierung (z. B. Wärmepumpe zu gross) und verteilen Investitionen sinnvoll.

Was umfasst eine Energiesanierung typischerweise?

Je nach Haus:

  • Dämmung Dach/Fassade/Kellerdecke
  • Fensterersatz
  • Heizungsersatz (z. B. Wärmepumpe) und Warmwasser
  • PV/Speicher/E-Mobilität & Energiemanagement
  • Mess-/Regeltechnik, hydraulischer Abgleich

Unterstützt Solar Energie Effizienz AG auch die Gesamtprojektleitung?

Ja – die Solar Energie Effizienz AG übernimmt die Gesamtprojektleitung, Koordination der Gewerke, Überwachung der Ausführung, Abnahme/Übergabe sowie Unterstützung bei Bewilligungen und Fördergeldern.

Was bringt mir eine Energieberatung konkret?

Eine Energieberatung schafft Klarheit, wo Energie verloren geht, welche Massnahmen die grösste Wirkung haben und wie die Umsetzung inkl. Förderung sinnvoll geplant wird. Die Solar Energie Effizienz AG beschreibt den Ansatz als ganzheitlich – von Analyse über Massnahmen bis Umsetzung und Förderung.

Für wen lohnt sich das besonders?

  • Hohe Heiz-/Stromkosten, unklare Ursachen
  • Sanierung geplant, Entscheidungen sollen abgesichert werden
  • Heizungsersatz (Öl/Gas → Wärmepumpe)
  • PV/Speicher/E-Auto sollen sinnvoll integriert werden
  • MFH: Etappierung, Komplexität, Abrechnungs-/Eigenverbrauchsmodelle

Was ist GEAK / GEAK Plus?

Der GEAK bewertet Gebäudehülle, Energieeffizienz und direkte CO₂-Emissionen (Klassen A–G). GEAK Plus ergänzt das um einen Beratungsbericht mit mehreren, auf Ihr Gebäude zugeschnittenen Sanierungsvarianten.

Was bekomme ich am Ende?

Typischerweise (je nach Umfang): Priorisierte Massnahmen, Variantenvergleich, grobe Kosten-/Nutzenabschätzung, Förder-/Nachweis-Hinweise und – wenn gewünscht – GEAK/GEAK Plus.

Was ist ein Energiekonzept – und wann brauche ich das?

Ein Energiekonzept ist die Systemplanung für Heizung, Lüftung, Klima (falls vorhanden) und PV – inkl. sinnvoller Dimensionierung und Schnittstellen. Die Solar Energie Effizienz AG bietet die detaillierte Planung von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Photovoltaikanlagen und begleitet „von der Impulsberatung bis zur Umsetzung“ durch alle Bauphasen.

Was ist eine Impulsberatung?

Der schnelle, fachliche Einstieg: Ziele klären, Ausgangslage prüfen, erste Systemvarianten skizzieren – als Entscheidungsbasis für Budget, Reihenfolge und nächste Schritte.

Macht ihr auch Energienachweise / Abklärungen?

Im Rahmen von Bau- und Sanierungsprojekten können Energienachweise relevant sein (kantonal geregelt). Ein Energiekonzept hilft, Anforderungen früh mitzudenken und Fehlentscheide zu vermeiden.

Können Mieter:innen bzw. mehrere Wohnungen vom Solarstrom profitieren?

Ja – je nach Objekt über Modelle wie ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) oder vZEV (virtueller ZEV). Zusätzlich wird ab 2026 die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) möglich.

Was ist eine LEG (ab 2026)?

Swissolar beschreibt: Ab 2026 kann eine LEG gebildet werden, um lokal erzeugten Strom über das öffentliche Netz innerhalb Quartier/Gemeinde zu vermarkten (mit reduzierter Netznutzungsgebühr). Der Bundesrat kommuniziert, dass entsprechende Regelungen am 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Warum ist Eigenverbrauch so wichtig?

PV produziert oft tagsüber mehr als Sie gleichzeitig brauchen – ohne passende Nutzung fliesst Überschuss ins Netz, was nicht immer attraktiv vergütet wird. Mehr Eigenverbrauch verbessert die Wirtschaftlichkeit.

Was bringt am meisten?

Beispiele für Massnahmen (je nach Haus):

  • Batteriesysteme
  • Intelligente Ansteuerung von Wärmeerzeugern (Wärmepumpe/Heizstab)
  • Überschussvariables Laden von Elektrofahrzeugen
  • Gezieltes Schalten von Verbrauchern (Kühlung/Entfeuchtung etc.) 

Optimierung Eigenverbrauch

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